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Als Designschaffende – ob frei oder angestellt – haben Sie sicherlich schon von Webflow gehört bzw. Erfahrungen mit dem Tool gesammelt. Die US-amerikanische Firma ist über die letzten paar Jahre zu einem ernstzunehmenden WordPress-Konkurrenten herangewachsen. Das hat zwei Gründe: Zum einen stecken Investierende beachtliche Summen (hunderte Millionen US-Dollar) in das Unternehmen und helfen somit, die Anzahl der Nutzenden auf weltweit über eine Million zu erhöhen. Zum anderen bietet Webflow im Gegensatz zu ähnlichen Kontrahenten auf dem Markt seiner Zielgruppe ein paar vorteilhafte Features.

Aber worin unterscheidet sich Webflow tatsächlich von anderen Homepage-Baukästen? Während sich andere Plattformen an Personen richten, die technisch weniger versiert sind, bietet Webflow ein Produkt, das Designschaffende im Blick hat. Die gebotene Lösung ist leistungsstark und wandelt hochwertige Designentwürfe in voll funktionsfähige Websites um – ganz ohne Programmieraufwand.

Deshalb hat sich Webflow im Laufe der Jahre immer wieder mit WordPress verglichen. Das Unternehmen behauptet, viele Vorteile gegenüber dem Konkurrenten zu bieten – darunter mehr kreative Freiheit, bessere Website-Sicherheit und einfachere Bedienbarkeit.

Diese Behauptung hat bei uns, die wir schon lange WordPress nutzen, Interesse geweckt. Schauen wir uns also an, was hinter der Behauptung steckt.

Webflow-Erfahrungen: Zusammenfassung

Webflow landing page

Webflow ist kein durchschnittlicher Homepage-Baukasten. Zum einen, weil das erstellte Design für die Umsetzung nicht mehr an die Entwicklung übergeben werden muss. Daher ist die Plattform ideal für Designer:innen und fortgeschrittene Nutzende, die ihre eigene Website erstellen, aber mehr Gestaltungsfreiheit brauchen als sie bei herkömmlichen Website-Baukästen wie Squarespace oder Weebly bekommen.

Das Produkt ist eine Mischung aus Homepage-Baukasten und CMS. Sie bestimmen das Design und erstellen vollständig responsive Websites, während Sie gleichzeitig die Mobilversionen anpassen können (im Gegensatz zu den meisten Website-Baukästen). Änderungen, die die ganze Website betreffen, lassen sich ohne jegliches Plug-in direkt im Visual Editor vornehmen.

In dieser Hinsicht verfolgt Webflow einen ähnlichen Ansatz wie Wix Editor X (Artikel auf Englisch), allerdings ist die Plattform für unseren Geschmack etwas komplexer. Dennoch ist sie viel einfacher zu nutzen als WordPress und bei Weitem intuitiver.

Dass Webflow Ihre Website für Sie hosten kann, ist ein weiterer wichtiger Unterschied zu WordPress. Sie müssen nicht Ihren eigenen Hosting-Anbieter (oder das eingeschränktere WordPress.com) nutzen.

Außerdem legt Webflow großen Wert auf Kundensupport (Artikel auf Englisch), wodurch sich das Produkt ebenfalls von WordPress unterscheidet. In der Webflow University stehen zahlreiche nützliche Ressourcen zur Verfügung, darunter Kurse, Video-Tutorials, Artikel und ein Forum.

Wer sollte Webflow verwenden?

  • Designschaffende, technisch sehr versierte Personen und all jene, die sich gerne die Zeit nehmen, um sich mit einem etwas komplexeren System vertraut zu machen
  • Personen, die sich mehr Anpassungsmöglichkeiten wünschen als herkömmliche Homepage-Baukästen bieten, aber dennoch auf Hilfestellung angewiesen sind
  • Teams, die mit anderen Teammitgliedern oder mit Kundschaft zusammenarbeiten müssen. In Ihrem Webflow-Konto lassen sich Teambereiche einrichten. So können Sie Ihr Website-Projekt mit anderen Personen teilen und ihnen Berechtigungen zur Anzeige/Eingabe von Vorschlägen oder Bearbeitung von Inhalten erteilen.

 

Webflow bietet einen gratis Tarif. Hier kostenlos ausprobieren (Link öffnet in einem neuen Fenster).

Screenshots

Webflow-Preise (Workspace-Tarife)

0$

Starter

Bis zu 2 Website-Projekte. Kein Export von Programmcode.

$19

Core

Sie können bis zu 10 Website-Projekte erstellen und Ihren Code exportieren.

$49

Growth

Der beste Tarif für Frei- oder Designschaffende, wegen der unbegrenzten Anzahl an Projekten. Erweiterte Funktionen.

Die Preise beziehen sich auf US-Dollar pro Monat bei einem Jahresabonnement der Workspace-Tarife. Weitere Informationen zu den Site-Tarifen und E-Commerce-Tarifen von Webflow finden Sie hier. Leider sind keine Preise in Euro verfügbar.

Webflow-Preisoptionen

Die Preisgestaltung bei Webflow ist ein wenig undurchsichtig. Da ist es gut zu wissen, dass je nach Bedürfnissen zwei Tarifoptionen angeboten werden:

  • Die Site-Tarife richten sich an diejenigen, die nur eine Site benötigen, und ermöglichen die Anbindung einer eigenen Domain.
  • Die Workspace-Tarife sind für Agenturen oder Freischaffende vorgesehen, die mehrere Sites, aber kein Hosting und keine eigene Domain benötigen.

webflow pricing

Die Website-Tarife starten bei $12/Monat mit dem Basic-Tarif und steigen bis zum Enterprise-Tarif, bei dem die Preise individuell ermittelt werden. Falls Sie einen Onlineshop brauchen, sind auch eCommerce-Tarife zu haben.

Mit dem Workspace-Tarif Starter ist eine Gratisversion für die Erstellung von bis zu zwei Projekten verfügbar. Für erweiterte Funktionen wie das Einbetten von eigenem Programmcode oder Exportieren der Website brauchen Sie einen der Premium-Tarife, die bei $19/Monat (Core -Tarif) beginnen.

Vor- und Nachteile von Webflow

Sehr viele Anpassungsmöglichkeiten und Zugriff auf Programmcode

Mit Webflow haben Sie die volle Kontrolle über Ihr Website-Design – Layouts, Geräteoptimierung, Styling und Interaktionen – damit haben Sie viele Gestaltungsmöglichkeiten! Darüber hinaus können Sie eigenen HTML-Code einbinden und den Code Ihrer Website exportieren. So sind Sie immer flexibel!

Toll für Auftragsarbeiten

Ideal für Websites, die im Auftrag erstellt werden. Mit den Account-Tarifen können Sie sogar über Webflow Rechnungen für Ihre auftraggebende Kundschaft erstellen und den Abrechnungen einen Aufschlag hinzufügen.

Verfügbarkeit von 99,99% garantiert

Im Gegensatz zu anderen Homepage-Baukästen garantiert Webflow über den angebotenen Service Level Agreement (SLA) eine sehr hohe Verfügbarkeit. Das heißt: Bei Nichterreichen der Verfügbarkeit steht Ihnen eine Kostenerstattung zu.

Nicht für Personen ohne Vorerfahrung geeignet

Der Nachteil eines solch leistungsfähigen und vielseitigen Tools ist, dass Sie einiges an technischem Know-how benötigen, um damit umgehen zu können (oder aber die Zeit, um den Umgang zu erlernen).

Verwirrende Preise nur in US-Dollar

Bei so vielen Tarifen und Optionen lässt sich nur schwer herausfinden, welcher der Richtige für Sie ist. Außerdem kann es kostspielig werden, wenn Sie fortgeschrittene Funktionen benötigen, zum Beispiel eine Unternehmenswebsite oder einen Blog.

Da Webflow nicht für den deutschen Markt lokalisiert wurde, kann leider auch nur in US-Dollar bezahlt werden. Das ist nicht ideal, da der gezahlte Endpreis je nach Wechselkurs variieren kann.

Begrenzte integrierte Funktionen und Anbindungsoptionen

Einige Funktionen wie eine mehrsprachige Website und Benutzer-Logins sind noch nicht integriert, aber sie werden sicher bald kommen.

Bewertung im Detail

Kriterium Bewertung Kommentare

Einfachheit

Der Editor ähnelt Photoshop und umfasst zahlreiche Funktionen. Daher ist das Produkt etwas komplexer in der Benutzung als andere Homepage-Baukästen. Die Funktionsvielfalt kann Neulinge (und selbst Fortgeschrittene) zu Beginn überfordern. Webflow liefert jedoch eine ganze Menge an Supportmaterial wie Video-Tutorials, Beiträge und ein Forum, damit der Start mit dem Baukasten möglichst reibungslos verläuft.

Auswahl und Flexibilität der Designvorlagen (Templates)

Kostenlose Vorlagen sind verfügbar, die meisten müssen jedoch erworben werden (ähnlich wie bei den Vorlagen von WordPress oder Shopify). Und auch dann ist die Auswahl nicht wirklich groß. Aber sie wirken größtenteils sehr modern.

Natürlich können Sie mit Webflow nicht nur Vorlagen verwenden. Sie können auch ein vordefiniertes Layout nutzen oder eine Website von Grund auf neu erstellen und anschließend nach Bedarf anpassen. Die Anpassung ist jedoch weit schwieriger als mit den meisten anderen Website-Baukästen.

Werbefrei

Ja

Beim Gratistarif erscheint in der rechten unteren Ecke Ihrer Website ein Werbebanner. Premium-Tarife sind dagegen werbefrei.

Sprachen

Die Oberfläche ist leider nur auf Englisch verfügbar. Eine mehrsprachige Website ist möglich, aber mit technischem Aufwand verbunden (weitere Infos hier).

Funktionen

Eigene Domain (z.B. .de oder .com)

Ja

Domains können Sie über Webflow kaufen oder alternativ eine Domain eines externen Providers anbinden. Das ist ab dem Basic-Tarif ($12/Monat) möglich. SSL ist ebenfalls inklusive. E-Mail-Hosting ist nicht direkt verfügbar, Sie können jedoch einen externen Dienst wie Google Workspace oder Zoho Workplace integrieren.

Tiefe der Navigation

Sie können Unterseiten in Ordnern ablegen, um Ihre Webseiten zu organisieren, und in der Navigationsleiste ein Dropdown-Menü erstellen. Hierbei gelten in der Regel keine Einschränkungen, es sei denn, Sie haben extrem viele Unterseiten. Wenn Sie Ihre Website auf Webflow hosten, können Sie je nach Tarif bis zu 100 statische Seiten und bis zu 10.000 dynamische Seiten hinzufügen. Wenn Sie mehr als 100 statische Seiten benötigen, können Sie die Begrenzung durch CMS-Kollektionen umgehen. Die Erstellung der Kollektionen ist jedoch etwas komplizierter.

Widgets (kleine Tools mit Extrafunktionen)

Da das Unternehmen den Schwerpunkt eher auf die manuelle Anpassung legt, werden keine integrierten Widgets angeboten (außer ein paar wenigen Social-Media-Plugins). Es gibt jedoch Anweisungen zum Anbinden einiger Dienste (z.B. PayPal und Kalendertools).

Mobile App

Nein

Eine mobile App ist nicht verfügbar. Die Bearbeitung der Website über ein Mobilgerät ist ebenfalls nicht möglich.

eCommerce

Webflow bietet eine Onlineshop-Funktion, die direkt im Editor integriert ist. In der Gratisversion können Sie einige Einstellungen vornehmen. Wenn Sie jedoch über den Shop Produkte verkaufen möchten, brauchen Sie einen der eCommerce-Tarife. Zum Funktionsumfang gehören Steuerberechnung, Zahlungen über Apple Pay, Google Pay, PayPal und Stripe sowie Verkauf von digitalen Produkten.

Suchmaschinen-Optimierung (SEO)

Webflow bietet gute SEO-Optionen. Nicht nur Meta-Titel, URL und Metabeschreibung lassen sich bearbeiten (sogar dynamischer Text kann eingefügt werden). Sie können auch fortgeschrittene Funktionen nutzen und 301-Weiterleitungen einrichten, eine Sitemap erzeugen und Ihre robots.txt-Datei bearbeiten (weitere Infos hier). Die Anpassung dieser Einstellungen könnte jedoch für alle, die in diesem Bereich wenig Erfahrung haben, schwierig sein.

Blog

Mit Webflow können Sie einen Blog erstellen. Doch Sie müssen sich nicht nur um die Gestaltung des Blogs kümmern, sondern auch alle zusätzlichen Funktionen – Medien, Kommentare, Social Sharing usw. – manuell einbinden. Das erfordert einiges an Arbeit, aber gibt Ihnen letztendlich auch viel Freiheit bei der Anpassung.

Besucherstatistik

Durch die Einbindung von Google Analytics können Sie Ihre Besuchsstatistik im Blick behalten.

Kontaktformular

Ja

Über den Webflow-Editor können Sie komplett konfigurierbare Formulare erstellen. Sie haben die volle Kontrolle über Felder, Gestaltung und Verhalten. Die Formulare lassen sich auch in externe Tools wie Zapier integrieren.

Passwortschutz & Mitgliederbereich

Ja

Sie können eine Seite, einzelne Seiten, Kollektionen (Inhaltstypen) oder sogar die gesamte Website mit einem Passwort schützen. Selbst das Aussehen der Passwortschutzseite lässt sich ändern. Intern können Sie Ihrem Webflow-Konto einen Teambereich hinzufügen, um mit anderen Personen aus Ihrem Team zusammenzuarbeiten. Bisher ist es jedoch nicht möglich, Nutzer-Logins für Besuchende zu erstellen.

Newsletter Versand

Nein

Ein Newsletter-Tool ist nicht vorhanden, Sie können aber externe E-Mail-Marketing-Tools wie Mailchimp, GetResponse und andere integrieren.

Eigener HTML Code

Ja

Ja, das geht! HTML-Code lässt sich im Editor einbetten. Das ist jedoch nur mit einem Bezahltarif möglich.

Speicherplatz

Unbegrenzt

Dem Speicherplatz sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Einschränkungen könnten nur bei außergewöhnlich hoher Datenmenge greifen, was aber laut Webflow-Support normalerweise nicht vorkommt.

Backup und Wiederherstellung

Ja

Webflow verfügt über eine integrierte Backup-Funktion, sodass Sie eine ältere Version Ihrer Website speichern und wiederherstellen können. Mit dem kostenlosen Starter-Tarif lassen sich bis zu 2 Backups erstellen, wohingegen die Premium-Tarife eine unbegrenzte Anzahl an Backups erlauben.

Support

Ja FAQ

Nein Chat

Ja Email

Nein Telefon

Webflow bietet über die Webflow University eine große Auswahl an Video-Tutorials, ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Kursen. Zu wichtigen Themen stehen E-Books kostenlos für den Download bereit. Ziemlich toll! Das gesamte Material ist leider nicht auf Deutsch verfügbar. Das heißt, Sie benötigen einige Englischkenntnisse, um dieses großartige Angebot nutzen zu können. Außerdem gibt es ein Forum, in dem Fragen recht schnell beantwortet werden. Der einzige persönliche Support wird über E-Mail angeboten. Dieses Angebot ist jedoch nur von Mo.–Fr. verfügbar.

Spaß-Faktor

Ob Sie Spaß an diesem Homepage-Baukasten haben, hängt von Ihren Kenntnissen (oder Ihrer Ausdauer) ab. Personen mit Vorerfahrung werden die Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten sehr zu schätzen wissen. Personen ohne jegliche Vorerfahrung hingegen brauchen Zeit, um herauszubekommen, wie der Editor funktioniert. Die große Menge an hilfreichem Material ist jedoch großartig.

Gesamtbewertung

3.8/5

Webflow ist ein ausgezeichnetes Tool, das leistungsstarke CMS-Funktionen mit den Funktionen klassischer Website-Baukästen vereint. So erhalten Sie eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Es kann erfahrenen Nutzenden und Profis, die sich von WordPress trennen wollen, den Umstieg auf eine einfachere Lösung erleichtern. Unerfahrene Nutzer:innen könnten jedoch vom hohen Arbeitsaufwand für die Einrichtung der Website und der Tatsache, dass das Tool nur auf Englisch verfügbar ist, abgeschreckt werden.

Ist der Homepage-Baukasten für mich einfach zu bedienen?

Um Webflow optimal nutzen zu können, sollten Sie idealerweise gute technische Kenntnisse haben. Das heißt: Sie sollten mit einem typischen CMS umgehen können und Erfahrungen mit CSS und HTML haben, da Sie beides beim Erstellen der Website benötigen.

Wir müssen jedoch sagen, dass Webflow mit seinem Hilfsangebot wirklich gute Arbeit leistet, unabhängig von den Erfahrungen, die Sie mitbringen. Zum Angebot gehören ein interaktives Tutorial, das Ihrem Kenntnisstand angepasst ist (wird bei der Registrierung abgefragt) und eine ganze Reihe von Ressourcen (Lektionen, Videos, Forum usw.), die über die Webflow University bereitgestellt werden.

How-to-Videos sind ebenfalls direkt aus dem Editor aufrufbar. So können Sie beim Ändern der Website den Anleitungen aus den Videos folgen. Auch wenn die Verwendung von Webflow eine Herausforderung sein kann, so steht Ihnen viel Hilfsmaterial zur Verfügung, das Sie in vielen anderen Plattformen nicht haben.

Vorlagen und Anpassungen: So erstellen Sie Ihre Website

Für die Erstellung einer Website bietet Webflow drei Möglichkeiten:

  1. Weiße Fläche – Erstellen Sie die Website von Grund auf.
  2. Vorlage – Wählen Sie aus über 100 verschiedenen Vorlagen aus. Einige sind gratis, die meisten jedoch kostenpflichtig (ab $19).
  3. Vordefiniertes Layout – Hier starten Sie mit einem vordefinierten Layout, das Sie nach Belieben anpassen.

Wenn Sie bereits über eine Website auf WordPress verfügen, können Sie diese direkt in Webflow importieren. Dieser Vorgang ist etwas komplex. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Webflow-Erfahrungen: Zusammenfassung

Wenn Sie sich durch herkömmliche Homepage-Baukästen eingeschränkt fühlen, sich aber nicht mit entwicklungsintensiven Plattformen wie WordPress auseinandersetzen möchten, könnte Webflow das richtige Tool für Sie sein.

Da es das Beste aus beiden Welten vereint, bietet es sich für alle an, die sich mehr Anpassungsmöglichkeiten wünschen als bei Wix und Weebly. Und obwohl Webflow voller Funktionen steckt, lässt es sich intuitiver bedienen als WordPress. Das liegt daran, dass die Änderungen über einen visuellen Editor erfolgen und nicht über Programmcode.

Was könnte verbessert werden? Wir würden uns mehr Standardfunktionen wie mehrsprachige Websites und Nutzungslogins wünschen. Außerdem könnte die Preisgestaltung verständlicher sein.

Wir glauben nicht, dass Webflow in absehbarer Zeit mit der schier unbegrenzten Anzahl an Themes und Plugins von WordPress mithalten kann. Dennoch sehen wir in Webflow eine einfachere und leistungsfähige Alternative zu WordPress und einen ziemlich starken Gegenspieler.

Webflow kostenlos testen

Ist Webflow der richtige Homepage-Baukasten für mich?

Sie im Bereich Design, in der Entwicklung oder einer Agentur arbeiten und die leistungsfähigen Funktionen eines CMS mit visuellem Editor brauchen.

Sie professionelle Websites für Kund:innen erstellen.

Sie eine Alternative zu WordPress ausprobieren möchten.

Sie sich viele Anpassungsoptionen wünschen, ohne Ihre Website programmieren zu müssen.

Sie keinerlei Erfahrungen mit Homepage-Baukästen haben und eine einfach zu bedienende Plattform suchen.

Sie sich Zugang zu einem App-Store wünschen.

Sie sich eine große Bandbreite an bereits integrierten Erweiterungen wünschen.

Ihnen das Lesen oder Schauen englischsprachiger Tutorials nicht leicht fällt.

Webflow-Alternativen

Squarespace hat eine ähnliche Gruppe von Nutzenden im Visier. Das Tool ist einfacher zu bedienen und bietet darüber hinaus eine prima Lösung für professionelle Blogger:innen. Ein weiterer Vorteil ist die sehr ausgereifte E-Commerce-Funktion. Wenn Sie jedoch Websites für Kundschaft erstellen möchten, ist Webflow eine weitaus bessere Lösung.

FAQ

Kann ich mit meiner Webflow-Website Geld verdienen?

Ja, Sie können eigenen Programmcode einbinden, um Google AdSense zu nutzen. Mit den Bezahltarifen können Sie außerdem Werbeanzeigen direkt in Webflow erstellen.

Wie gut schneidet Webflow bei der Barrierefreiheit ab?

Webflow macht große Fortschritte bei der Barrierefreiheit und räumt ihr einen größeren Stellenwert ein als viele andere Homepage-Baukästen, die wir getestet haben. Mit Webflow können Sie sicherstellen, dass Ihre Website den neuesten Richtlinien und Vorschriften entspricht. Hierzu stellt die Plattform Prüfwerkzeuge, Ressourcen, Anleitungen, eine eigene Checkliste für Barrierefreiheit und sogar sofort einsetzbare Elemente bereit, die für Tastatur- und Bildschirmleser ohne Probleme lesbar sind. Erfahren Sie mehr über die Barrierefreiheit von Webflow.

Entspricht Webflow DSGVO-Richtlinien?

Webflow bietet seinen eigenen Hosting-Service und hat über 100 Server-Standorte auf der ganzen Welt. Das bedeutet, dass Ihre Seite sehr schnell lädt. Das heißt aber auch, dass personenbezogene Besuchsdaten an verschiedene Datenzentren auf der ganzen Welt übertragen werden, einschließlich der Vereinigten Staaten und anderer Länder außerhalb der Europäischen Union. Webflow bietet zum Thema Datenschutz eine eigenständige Datenschutzerklärung für die EU und die Schweiz, die genauer darüber informiert, was mit Ihren Daten geschieht.

Wenn Sie eine Website mit Webflow erstellen, müssen Sie diese eigenständig den DSGVO-Richtlinien, durch die Implementierung entsprechender Rechtstexte, anpassen. Hierfür gibt es hilfreiche Tools, z.B. Rechtstextegeneratoren, im Internet.

Um sicherzustellen, dass Sie die DSGVO einhalten, können Sie sich auch Anbieter wie Jimdo, Webnode, IONOS oder Webador ansehen, die alle ihre Daten innerhalb der EU hosten.

Über Annika Müller, M.A. Media Studies (Bielefeld University)

annika müller

Hallo! Mein Name ist Annika und ich komme ursprünglich aus Bielefeld. Vielleicht kennen Sie ja auch die Legende, dass es diesen Ort gar nicht gibt? ;) Seit mehreren Jahren teste ich bereits digitale Tools mit dem Fokus auf Website-Baukästen. Wenn Sie also Fragen zu diesem Thema haben, helfe ich Ihnen gerne weiter!

Aktualisierungen des Testberichts

12. Mai 2022 - Webflow Video (auf Englisch) hinzugefügt

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